Herz Jesu Fechenheim

Der Quartiersmanager geht, der Gemeinsinn bleibt

Nach viereinhalb Jahren ist das städtische Projekt "Soziale Stadt" auch in Fechenheim zu Ende gegangen. Der Quartiersmanager hat zum 31.12.2004 sein Büro auf Alt Fechenheim geräumt. Das Quartiersmanagement hat, unterstützt vom Stadtteilarbeitskreis, Menschen im Stadtteil zusammengeführt, gemeinsame Projekte angestoßen, Nachbarschaftshilfe geleistet und "Hilfe zu Selbsthilfe" angeboten. Der Quartiersmanager war Dreh- und Angelpunkt des Projektes "Soziale Stadt" in Fechenheim. Die Bilanz nach viereinhalb Jahren ist für uns im Stadtteilarbeitskreis, aber auch für alle Fechenheimer, beste Empfehlung und Auftrag zugleich. Dennoch ist auch uns klar, dass Projekte auf Zeit nicht alle Probleme lösen können und die Tragfähigkeit für die Zukunft am ehrenamtlichen Engagement hängen wird. In Fechenheim hatten wir die Besonderheit, dass das Projekt nicht auf einen "Sozialen Schwerpunkt" reduziert war, sondern auf das ganze Ortsgebiet ausgedehnt wurde. Es wurde Vorsorge getroffen, dass die begonnenen Projekte nun selbständig oder unter Trägerschaft weiterlaufen. Beispielhaft dafür kann die Nachbarschaftskonfliktberatung und die Ausbildungshilfe genannt werden. In 2004 lag der Schwerpunkt der Aktivitäten in der Imagekampagne für Fechenheim , wo beispielhaft der Postkartenwettbewerb und unser neues Logo "Fechenheim - ich tu was" genannt werden können. Es muß dem Stadtteilarbeitskreis nun gelingen, die Projekte weiter zu begleiten, neue Anforderungen aufzunehmen und wenn möglich eine zentrale Anlaufstelle in Fechenheim zu schaffen. Daran arbeiten wir gemeinsam mit den Kirchen, der Politik und den Menschen im Stadtteil.

Zur Beauftragten für die Belange des Stadtteils wurde Rosemarie Skorsetz  ernannt.

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